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Climb It Up
Climb It Up

Climb It Up

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About Climb It Up

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Climb It Up ist so ein VR-Spiel, bei dem du nach zwei Minuten merkst: Okay, hier klettere ich nicht nur, ich arbeite wirklich mit meinen Armen. Genau das macht den Reiz aus, weil jeder Griff zählt und sich ein sauber erreichter Vorsprung viel besser anfühlt als in normalen Kletterspielen.

Highlights

  • Physisches VR-Klettern mit Zug- und Schwungbewegungen
  • Baustellen mit Stahlträgern und pendelnden Gefahren
  • Schwerelosigkeit verändert jede Bewegung komplett
  • Haken-System für weite und knifflige Routen
  • Jeder Fehler kostet Höhe, Zeit und Nerven

So spielst du Climb It Up

Das Ziel ist simpel: oben ankommen, ohne den Halt zu verlieren. Du greifst mit deinen VR-Controllern nach Kanten, Trägern und Plattformen und ziehst dich Stück für Stück nach oben.

Am Anfang wirkt das noch angenehm direkt, bis du merkst, wie wichtig Timing und Kontrolle sind. Wenn du dich hektisch hochreißt, verlierst du schnell den Rhythmus und segelst am nächsten Griff vorbei. Ruhige, saubere Züge bringen dich in Climb It Up deutlich weiter als wilde Kraftaktionen.

Spannend wird es beim Schwung. Manchmal reicht ein kleiner Pendler, um die nächste Plattform zu erwischen, und manchmal schießt du damit genau in die falsche Richtung. Dieses Gefühl, einen Bogen perfekt zu treffen und dich im letzten Moment an einem Stahlträger festzukrallen, ist einer der Momente, bei denen ich sofort noch einen Versuch starten wollte.

Dazu kommen die Haken. Die sind nicht bloß ein netter Zusatz, sondern oft der Unterschied zwischen machbar und komplett frustrierend. Gute Runs entstehen, wenn du schon vor dem nächsten Griff hochschaust und entscheidest, wann reine Handarbeit reicht und wann ein sauber gesetzter Haken die bessere Route ist.

Bevor du losgreifst, lohnt sich ein kurzer Blick nach oben. Das Spiel bestraft blindes Hochziehen ziemlich ehrlich, denn ein naher Vorsprung hilft dir wenig, wenn danach keine Anschlussbewegung mehr möglich ist. Gute Spieler klettern hier nicht einfach drauflos, sie planen zwei, drei Griffe im Kopf voraus.

Und ja, unterschätz den körperlichen Teil nicht. Nach ein paar missglückten Versuchen merkst du in den Armen schnell, warum Pausen in so einem VR-Kletterspiel keine schlechte Idee sind.

Was das Spiel besonders macht

Besonders ist Climb It Up, weil sich jede Umgebung nicht nur anders ansieht, sondern wirklich anders gespielt wird. Das Spiel tauscht nicht einfach Kulissen aus, sondern verändert, wie du über eine Route nachdenken musst.

Die Baustellen-Abschnitte fand ich sofort stark, weil die Stahlträger eng, kantig und glaubwürdig wirken. Wenn dann noch etwas schwingt oder sich genau in deinen Weg drückt, spielst du plötzlich nicht nur ein Kletterspiel, sondern liest im Kopf schon die Bewegung des Hindernisses mit, bevor du überhaupt greifst.

Noch stärker sind die Passagen in der Schwerelosigkeit. Da gibt es keinen bequemen Stand, von dem du neu ansetzt; deine Hände werden wirklich zum einzigen Anker. Ein falscher Schubs wirkt dort länger nach als gedacht, und genau deshalb fühlen sich kleine Korrekturen überraschend wichtig an.

Gerade dieser Wechsel gibt dem Spiel seinen eigenen Rhythmus. Eben kletterst du noch kontrolliert an festen Kanten hoch, im nächsten Level hangelst du dich fast schwebend weiter und musst komplett umdenken. Das ist kein Standard-Physikspiel, das einfach härter werden will, sondern eins, das dir ständig neue Bewegungsprobleme hinlegt.

Was ich außerdem mag: Erfolg kommt hier selten aus bloßer Kraft. Viele VR-Spiele reden groß über Körperlichkeit, aber Climb It Up zeigt sie in kleinen Details wie Gewichtsverlagerung, sauberem Nachgreifen und diesem kurzen Panikmoment, wenn du mit einer Hand frei in der Luft hängst und der nächste Griff gerade noch erreichbar ist.

FAQ zu Climb It Up

Brauche ich wirklich ein VR-Headset?

Ja, genau darauf ist das Spiel ausgelegt. Ohne VR würde der ganze Reiz verloren gehen, weil Climb It Up davon lebt, dass deine Controller wirklich deine Hände sind und jede Zugbewegung direkt mit deinem Körpergefühl verbunden ist.

Ist das eher Kletterspiel oder Physikspiel?

Eigentlich beides. Du brauchst Geschick beim Greifen und Timing beim Schwingen, aber du löst auch ständig kleine Routenprobleme im Kopf. Wenn du Spiele magst, bei denen ein sauberer Bewegungsablauf mehr bringt als Button-Mashing, bist du hier sehr richtig.

Wie anders ist das im Vergleich zu Getting Over It?

Der Frust über Fehler kann ähnlich sein, aber das Gefühl ist ein anderes. Statt eine Figur mit einem Werkzeug zu manövrieren, arbeitest du hier direkt mit deinen Armen, Haken und deinem Schwung. Dadurch wirkt jeder Fortschritt persönlicher und jeder Patzer ein kleines bisschen gemeiner.

Wird man dabei schnell müde?

Kann passieren, ja. Gerade wenn du dich verkrampfst oder mehrere knappe Stellen hintereinander probierst, geht das in die Arme. Kurze Sessions funktionieren deshalb oft besser als eine lange Dauerschlacht.

Wenn du VR nicht nur als Gimmick willst, sondern ein Kletterspiel suchst, bei dem deine Hände wirklich arbeiten, solltest du Climb It Up ausprobieren. Vor allem Fans von Physikspielen, Geschicklichkeit und diesen nur noch ein Versuch-Momenten werden damit ziemlich viel Spaß haben.

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